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Kein Abschied fĂĽr immer …

Samstag, Dezember 31st, 2011 | Author: Heike Herrmann

 

Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist. Da sitze ich doch tatsächlich seit ein paar Stunden wieder zu Hause im kalten Deutschland. Ich wollte mir es aber nicht nehmen lassen, mich auf diesem Wege kurz bei euch allen zu bedanken!

Ich hatte wirklich vier schöne Monate auf Mallorca. In der Praxis habe ich von Peter viel lernen können: Gesprächsführung, Untersuchungstechniken, Patientenanleitung bis hin zur Therapieempfehlung; es war wirklich alles dabei. Und mit Dolores hatte ich natürlich auch immer viel Spaß (Doli, ich vermisse dich jetzt schon…).

   

Von der Insel selbst habe ich soo viel gesehen, dass ich gar nicht sagen kann, wo es mir am besten gefallen hat: das Tramuntana-Gebirge ist genauso faszinierend wie der Süden Richtung Cap de Ses Salines, Sant Elm genauso schön wie Capdepera. Auf meinen Wanderungen hab ich die größtenteils noch unberührte Natur genauso gern bewundert, wie ich im Sommer in der Sonne gelegen habe.

Und natürlich bleiben mir auch viele liebe Menschen in Erinnerung:

Danke, dass ich mit so vielen schönen Erinnerungen nach Hause fliegen durfte. Ich bin mir sicher, dass wir uns irgendwann einmal wiedersehen, denn als Urlauberin bin ich bestimmt schon im nächsten Jahr wieder da!

 

IHasta luego!

Heike

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¡Todo está bien!

Freitag, November 04th, 2011 | Author: Annalena

¡Todo está bien!

 

Wo ist nur die Zeit geblieben? Da habe ich doch tatsächlich schon Halbzeit in meinem Allgemeinmedizin- Tertial!

Hier in der Praxis habe ich mich wirklich gut eingelebt und ich merke, dass ich immer routinierter im Umgang mit Patienten werde. Jede Woche (manchmal auch nur alle 14 Tage) einigen Peter und ich uns auf ein Thema, mit dem ich mich dann noch einmal ausführlich beschäftige (Asthma, Antibiotikatherapie oder Anaphylaxie, um nur einige zu nennen). Anschließend setzen wir uns dann zusammen und besprechen die einzelnen Punkte; ich kenne den aktuellen Stand der Medizin aus den Lehrbüchern, Peter ergänzt für mich wichtige Punkte, die im Alltag als Allgemeinmediziner wichtig sind und im Lehrbuch nur schwer vermittelt werden können. Für mich sind diese Gespräche wirklich klasse.
 

     
     

Nach Feierabend mache ich dann die Insel unsicher, die erste Zeit im Mietwagen, im Moment „erlaufe“ ich Palma. Und dabei habe ich sooo viele schöne Orte auf Mallorca kennengelernt! Höhepunkte waren dabei auf jeden Fall das Kloster San Salvador in der Nähe von Felanitx, das ich an meinem Geburtstag besucht habe sowie das Wochenende bei Dolores im wirklich malerischen Porto Colom. Das Castell de Bellver habe ich über anstrengende ca. 450 Stufen zu Fuß erklommen und die Aussicht war einfach atemberaubend!

Inzwischen wird Palma ja schon für die Adventszeit herausgeputzt und ich freue mich jetzt schon auf kühlere Tage in meinen letzten Wochen hier auf der Insel!

¡Hasta luego! Heike

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Grippeimpfung 2011/2012

Sonntag, Oktober 09th, 2011 | Author: Peter Fleischhauer

 Liebe Patientinnen und Patienten und Freunde,
der neue Grippeimpfstoff 2011/2012 ist frisch eingetroffen.
Die Grippeimpfung kostet komplett (mit Impfstoff) 50.- Euro.
Oft kann die Impfung auch über die Krankenkasse abgerechnet werden
(bitte im Einzelfall bei uns nachfragen).

Gerne beraten wir Sie auch persönlich, ob die Impfung bei Ihnen
sinnvoll ist oder auch nicht.

Ihr
Doc Peter Fleischhauer,
Tel. Nr. Praxis: 0034 971 22 80 67


Dear Patients and Friends,
The new flu vaccine has arrived.
The flu vaccine costs 50.- Euro.
Please make an appointment if you would like.
Sincerely,
yours
Dr. Peter Fleischhauer,
Tel No. Medical office: 0034 971 22 80 67

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Das werden 4 spannende Monate im Ärztehaus Palma

Sonntag, September 11th, 2011 | Author: Heike Herrmann

¡Hola!

Mein Name ist Heike Herrmann und ich habe mit dem Praxisstandort Palma das ganz große Los gezogen!

Da bei mir schon lange feststand, dass ich im Praktischen Jahr in die Allgemeinmedizin möchte (obwohl ich natürlich auch die Orthopädie sehr interessant finde), habe ich mich schon früh über mögliche Lehrpraxen informiert. Und als ich gehört habe, dass es im sonnigen Spanien eine PJ-Praxis gibt, klingelte es bei mir sofort. Nach Anfrage per Mail und einer sehr sympathischen Antwort habe ich dann im Pfingsturlaub (den hatte meine Schwester passenderweise schon im Winter für uns beide gebucht ?) einfach mal in der Praxis vorbeigesehen. Schnell war für mich klar, dass ich genau das hier gesucht habe! Meinen Lebenslauf und mein Physikumszeugnis habe ich dann noch nachgereicht und dann kam auch ziemlich schnell die Zusage von Peter.

Übers Jahr haben wir dann sporadisch und im Endspurt zwecks Flugbuchung und Zimmersuche regelmäßiger gemailt und am 11. August bin ich dann auch schon in die Sonne geflogen.

Nach zwei wunderschönen und sehr erholsamen Urlaubswochen hier startete dann am Montag mein Praktisches Jahr.

    
    von links:  Heike Herrmann / Dr. Peter Fleischhauer / Dolores und Magdalena

Da mich Peter und Dolores sofort in´s Team aufgenommen haben, fühle ich mich hier wirklich gut aufgehoben. Erste Tage sind natürlich immer etwas ungewohnt (Alles ist noch neu und man muss oft einige Schranktüren mehr öffnen, bevor man alles gefunden hat …), aber das wird schon mit der Zeit.

Da ich von Anfang an langjährige Patienten mit Peter gemeinsam untersuche und Patienten, die zum ersten Mal in der Praxis sind (meist Touristen), erst selbst befrage und untersuche bevor ich dann mit Peter die Therapie gemeinsam mit dem Patienten bespreche, habe ich schon in den ersten Tagen mehr gehört und gesehen, als ich am Abend bei dem schönen Wetter nachlesen möchte. Soweit Zeit ist, werde ich auch vorne am Empfang von Dolores in die „Büroarbeit“ eingeführt.

 

Sobald hier etwas Spannendes passiert, melde ich mich einfach wieder!

¡Hasta luego!

Heike

 

 

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Hallo Leute. Es wird allerhöchste Zeit mal wieder einen Zwischenbericht zu schreiben

Mittwoch, Juli 27th, 2011 | Author: Vivien Czempiel

 Ich lebe mittlerweile schon 3 Monate hier und habe allerhand erlebt. Und leider bin ich auch nur noch wenige Wochen hier auf dieser wunderschönen Insel…

 

         
     

Die Arbeit in der Praxis macht mir unglaublich viel Spaß. Ich hab mich richtig gut eingelebt und eingefunden hier. Ich habe das Gefühl, dass wir ein richtig gutes Team geworden sind, Doli, Peter und ich. Im Laufe der Zeit habe ich immer mehr selbständig untersucht, Diagnosen gestellt, Therapien durchgeführt usw.

Wenn Peter in einer Osteopathie ist, behandel ich die Langzeitpatienten selbständig. Touristen oder neue Patienten bereite und untersuche ich schon mal vor. Peter kommt dann nach seiner Behandlung hinzu und wir besprechen die Fälle. So ergänzen wir uns sehr gut. Wenn Dolores mal nicht da ist, übernehme ich auch die Rezeption. Das klappt alles ganz gut.

Was hier auf jeden Fall anders als in Deutschland ist (abgesehen von der Patientenzahl), sind die Patienten an sich die hier so auflaufen. Nicht nur die Menschen an sich sind sehr interessant und haben häufig unglaublich spannende Vitae, sondern auch die Krankheitsbilder, die sich einem hier so bieten, sieht man in einer deutschen Allgemeinarztpraxis selten. Viele Patienten mit Rückenschmerzen, Gelenkproblemen, Rheuma und Ähnlichem landen in Deutschland beim Facharzt, hier auf Mallorca bei uns. Sogar ein Patient mit einer ausgeprägten, allergischen Vaskulitis wurde von uns behandelt. Sehr beeindruckend und mir in dieser Form bisher nur im Lehrbuch begegnet. Dafür hat man hier eigentlich gar nicht so die typischen Langzeitpatienten, die regelmäßig einmal im Quartal zur Kontrolle vorbeischauen….also Diabetiker, COPDler usw…

Sehr spannend ist auch immer, wenn Darsteller oder Fernsehteams in der Praxis vorbeischauen, die gerade hier auf Mallorca fürs Fernsehen drehen. Das ist seitdem ich hier bin einige Male vorgekommen.
Für mich ebenfalls sehr interessant waren die Besuche von Chefarzt Dr. Cramer. Er arbeitet mit Peter zusammen und ist ca. alle 8 Wochen hier auf Mallorca und kommt dann in die Praxis um v.a. Sonographien vom Herz, der Bauchorgane, der Schilddrüse und den Halsschlagadern zu machen. Beeindruckend ist dabei vor allem sein technisches Equipment, was er dazu mitbringt. Ein Sonographiegerät in Laptopform und zwei verschiedene Schallköpfe sind alles und damit ist  er in der Lage aufs genauste kleinste Strukturen, beispielsweise Kalkablagerungen, darzustellen sowie verschiedene Druckmessungen im Herzen durchzuführen. An diesen Tagen ist die Praxis immer rappelvoll und ich kann eine Menge sehen und lernen. Zweimal war Dr. Cramer schon während meines Aufenthaltes auf der Insel hier.

Aber nun genug zu meiner Arbeit hier in der Praxis. Auch privat verbringe ich hier eine unglaublich tolle Zeit. In meiner Zeit hier habe ich auch Besuch von Freunden und Familie bekommen und allerhand von der Insel gesehen und erlebt. Beeindruckend finde ich die Märkte hier auf Mallorca. Regelmäßig besuche ich verschiedene. Toll war auf jeden Fall der Markt in Sineu und Santa Maria. Es ist unglaublich, was es hier für tolle, frische, nationale Lebensmittel zu kaufen gibt. Das Obst und Gemüse schmeckt hier einfach so gut. Ich habe noch nie in meinem Leben so leckere Orangen, Melonen und Tomaten gegessen. Und auch der Serranoschinken und der spanische Käse sind ein Traum. Dazu noch ein frisches spanisches Baguette, mehr brauche ich hier gar nicht…Abgesehen von den Lebensmitteln kann man auf den Märkten auch viele Anziehsachen, Sonnenbrillen, Schmuck, Schuhe, Hüte, usw. bestaunen und kaufen. Wenn ich nicht diese blöde Gepäckbeschränkung auf dem Rückflug hätte… ;) .

In Palma kann man ebenfalls unglaublich gut shoppen gehen. Ich glaube gefühlt sind 2/3 der Geschäfte Schuhgeschäfte und der Rest Taschengeschäfte…also ein Traum für jede shoppingbegeisterte Frau. Gott sei Dank bin ich nicht mit einem solchen Virus infiziert, das könnte hier echt gefährlich werden. Ich schätze ganz andere Seiten an Palma. Es ist einfach eine unglaublich tolle Stadt. Diese kleinen, engen, hohen Gassen mit ihrem ganz eigenen Charme, die vielen kleinen Straßencafes und Straßenkünstler. Diese Stadt lebt einfach. Zumindest 6 Tage die Woche. Sonntags wirkt sie fast wie ausgestorben. Fast alle Geschäfte und Cafes sind geschlossen, kaum Touristen unterwegs. Da kann man mal ganz in Ruhe durch die Gassen bummeln, den riesigen uralten Olivenbaum am Rathaus bewundern oder sich die beeindruckende Kathedrale anschauen. Ich liebe es, wenn es der Terminplan zulässt, mittags mit Peter in der Bar Central (ein kleines Straßencafe in der Nähe der Praxis) zu sitzen, ein Bocadillo zu essen (für meine Begriffe das Beste Bocadillo der Stadt) und ein wenig "Fernsehen zu schauen". Fernsehen schauen bedeutet, sich nebeneinander hinzusetzen, ein bisschen zu quatschen und die vorbeikommenden Leute zu beobachten. Ein Traum sag ich euch, das werde ich soo vermissen.

Hier auf Mallorca habe ich einfach ein ganz neues Gefühl von Lebensqualität kennen gelernt. Die Menschen hier sind unglaublich freundlich und offen, Palma und die ganze Insel sind einfach wunderschön und nach der Arbeit kann ich, wenn ich will, zum Strand gehen, ne Runde im Meer schwimmen und mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Wahnsinn. Es gibt immer wieder diese Momente wo ich einfach nur denke: WOW. Und dann bin ich dankbar. Dankbar, dass ich hier sein darf und das alles erleben darf. Ich weiß jetzt schon, dass ich meine Zeit hier niemals vergessen werde. Und das ich wieder komme. Das werde ich definitiv. Wenn man einmal hier gelebt hat, hat man eine ganz andere Beziehung zu dieser Insel. Und bevor ich hier noch ein schnulziges Liebesgeständnis niederschreibe, mache ich lieber Schluss für heute. Ich melde mich noch mal, bevor es nach Hause geht. Jetzt genieße ich noch meine letzten Wochen hier.

Bis bald, eure Vivien. 
 

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Diagnose Darmkrebs

Mittwoch, Juli 27th, 2011 | Author: Dr. Peter Fleischhauer

 

Über dieses brisante Thema gibt es  einen Artikel im MM [Mallorca Magazin] Nr. 28 in der Rubrik "Gesund & Fit" den ich meinen Usern als Pdf zur Verfügung stelle.

               

                     

Bitte zum vergrößern anklicken.

 

Dr. Peter Fleischhauer

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Schlaganfall – Wie ein Blitz aus heiterem Himmel

Dienstag, Juni 21st, 2011 | Author: Annalena

 Nachfolgend stelle ich Ihnen noch einen Artikel als  pdf-Formular zur Verfügung, welcher im Mallorca Magazin 23/2011 in der Rubrik GESUND & FIT erschienen ist.. Bitte klicken Sie auf nachfolgendes Foto zur Vergrößerung.

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PJ mal anders – Allgemeinmedizin auf Mallorca – Erfahrungen im April 2011

Mittwoch, Mai 04th, 2011 | Author: Vivien Czempiel

Wie kommt man eigentlich auf die Idee ein PJ Praktisches Jahr (letztes Jahr vor der ärztlichen Prüfung)-Tertial in Allgemeinmedizin auf Mallorca zu machen? Ehrlich gesagt war es mehr oder weniger Zufall, dass ich mich dafür entschieden habe…

Ich bin Vivien Czempiel, studiere Medizin an der Ruhr Uni in Bochum und habe mich natürlich wieder einmal viel zu spät darum gekümmert, ein PJ Tertial im Ausland verbringen zu können. Logische Konsequenz daraus war, dass ich nur Absagen auf meine Bewerbungen erhielt…

 Als ich mich schon damit abgefunden hatte, mein komplettes Praktisches Jahr in Deutschland machen zu müssen, entdeckte ich wirklich (eher zufällig) in der Liste der Lehrpraxen der Ruhr-Universität Bochum die Praxis von Dr. med. Peter Fleischhauer, Praxisadresse: Palma de Mallorca!
WOW! Das musste ich mir genauer ansehen. Fix gegoogelt und schon verschlug es mich auf die Homepage des Ärztehaus Palma. Begeistert von der Präsentation der Praxis, dem Blog mit den durchweg positiven Berichten famulierender Studenten und der Vorstellung, ein Tertial meines Praktischen Jahres auf Mallorca zu verbringen, schrieb ich Dr. Peter Fleischhauer eine Email.

 Der Email-Kontakt mit Peter war sehr nett und unkompliziert. Er bat mich um ein paar Bewerbungsunterlagen, ( Lebenslauf, Foto, Physikumszeugnis), und als ich nach einigen Tagen die Zusage erhielt, konnte ich es kaum fassen. Aber nun galt es einige Dinge zu organisieren.

Ein paar Sachen sollte man sich unbedingt vorher bewusst machen. Zum einen wird das PJ-Tertial Allgemeinmedizin auf Mallorca nicht vergütet. In Deutschland erhält man, wenn man sich für ein PJ Tertial in der Allgemeinmedizin entscheidet, ein Stipendium in Höhe von 600 € von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Westfalen-Lippe, wenn die Praxis in deren Bezirk liegt. Dieses fällt weg, wenn man/frau auf Mallorca arbeitet, auch wenn die Praxis als Lehrpraxis der Ruhr-Universität Bochum anerkannt ist. Zum anderen musste ich mich selbst um eine Unterkunft kümmern und Flüge mussten gebucht werden. Daher möchte ich nun allen Interessierten ein paar Tipps geben:
Zur Finanzierung ist zu sagen, dass man zum einen natürlich einen Antrag auf Auslandsbafög stellen kann. Studenten, die in Deutschland Bafög-berechtigt sind, sollten auch Auslandsbafög erhalten. Wichtig ist, dass man den Antrag frühzeitig stellt. Die Bearbeitung dauert unter Umständen aber recht lange. Es ist außerdem sehr empfehlenswert, sich für ein ERASMUS-Praktikumsstipendium für Auslandspraktika zu bewerben. Das ist unkompliziert und man hat gute Chancen, ein solches Stipendium bewilligt zu bekommen. Förderungssumme eines solchen Stipendiums sind 350 € pro Monat. Den Antrag sollte man spätestens einen Monat vor Antritt des  Praktikums stellen, am Besten frühestmöglich.

Eine Unterkunft zu finden gestaltete sich schon ein wenig schwieriger. Ich musste feststellen, dass es doch alles ein wenig teurer als in Deutschland schien und zudem wurde auch häufig völliger Schrott angeboten. Im Allgemeinen ist zu sagen, dass es nichts bringt zu weit im Voraus nach einer Unterkunft zu schauen, da auf Mallorca alles relativ kurzlebig ist. Für meinen Mallorca- Aufenthalt ab Anfang April, habe ich Mitte Januar meine Wohnung gemietet. Im Internet kann man sich mal auf der Seite www.wg-gesucht.de umsehen. Hier werden verschiedene Objekte, von WG-Zimmer bis Finca, angeboten.
Bei der Buchung der Flüge lohnt es sich definitiv, einige Zeit im Voraus zu schauen. Je früher man bucht, desto günstiger wird es. Ich konnte mit anschauen, wie die Preise täglich gestiegen sind…

 Und jetzt bin ich tatsächlich hier! Kaum zu glauben! Ehrlich gesagt war ich wirklich etwas ambivalent im Vorhinein, wusste ja nicht was mich nun erwartet. Zum einen war da die Vorfreude, zum anderen doch Respekt vor diesem Vorhaben. Was ist, wenn ich mich nicht mit dem Doc verstehe? Was, wenn ich alles doof finde und immer nur alleine und traurig zuhause rumsitze? Immerhin ist dies für mich der erste Auslandsaufenthalt.
Aber meine Ängste und Sorgen waren schnell vergessen. Einige Tage vor meinem Praktikumsbeginn reiste ich auf Mallorca an und stattete Peter und Dolores, (seine spanische Sprechstundenhilfe), einen ersten Besuch im Ärztehaus Palma ab. Ich wurde sehr herzlich empfangen und war gleich ein wenig beruhigt im Hinblick auf meinen ersten Arbeitstag. Ja und dann ging es los, mein PJ-Tertial "Allgemeinmedizin auf Mallorca".
Obwohl ich ein paar Tage zuvor schon in der Praxis war, machte ich mich am Morgen meines ersten Arbeitstages  mit ordenttlich Herzklopfen auf den Weg zum Ärztehaus in Palma. Aber ich fühlte mich sehr schnell wohl und sehr freundlich aufgenommen. Zum einen durch Dolores, die wirklich sehr nette und sympathische Arzthelferin und durch Peter, der wirklich sehr herzlich und nett ist. Bevor der erste Patient kam hatten wir noch Zeit für eine kurze Besprechung. Wir redeten hauptsächlich darüber, was ich mir von meiner Zeit hier erwarte und was ich so für Ziele habe. Im Gegenzug fragte Peter nach meinen praktischen Fertigkeiten und dann kam auch schon der erste Patient.

Ich  merkte schnell, dass es hier auf Mallorca alles ein bisschen anders als in Deutschland ist, die Uhr tickt hier langsamer. Der erste große Unterschied im Vergleich zu einer deutschen Allgemeinarztpraxis ist das Patientenaufkommen. Dadurch, dass hier täglich ca. 10 Patienten auflaufen (statt hundert), bleibt natürlich viel mehr Zeit für den einzelnen Menschen. So erfolgt immer eine ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung. Zudem ist Peter alternativmedizinisch sehr breit gefächert und hat häufig andere Denkansätze im Vergleich zur Schulmedizin. Auch bei der Therapie kann er den Patienten häufig mit seinen unterschiedlichen Fertigkeiten, (zum Beispiel der Osteopathie), helfen. Das ist grade für mich sehr spannend, da man ja während seines Medizinstudiums nicht wirklich viel über solche Methoden hört. Insbesondere hier auf Mallorca schätzen die Patienten diese Behandlungen sehr.
Die Hauptpatientenklientel von Peter sind Residenten, hauptsächlich ausgewanderte Deutsche, aber auch Engländer, Schweizer und Franzosen. Touristen suchen eher weniger die Praxis auf. Hinzu kommt noch ein kleiner Teil mallorquinischer Patienten. Ich wurde gleich mit in den Praxisalltag eingebunden. Blutentnahmen und Zugänge für Infusionen gehören fortan in mein Aufgabenfeld. Residenten untersuchen wir immer gemeinsam und falls ein Tourist in der Praxis aufläuft, führe ich eigenständig die Anamnese, Untersuchung, Diagnosestellung sowie Therapievorschlag durch. Dann bespreche ich das Ergebnis mit Peter und danach mit dem Patienten.

Das wirklich schöne hier ist, dass man nach jedem Patienten kurz Zeit hat, den Fall nochmal zu diskutieren und auch differenzialdiagnostische Denkansätze zu besprechen. Und falls schon der nächste Patient wartet, wird das Gespräch halt auf später verschoben. Total super und in meinem bisherigem PJ (in einer großen, stressigen Uniklinik) in dem Maße nie möglich gewesen.  So, für heute ist es genug, ich halte Euch auf dem Laufenden, wie es mir hier geht und was ich alles erlebe.

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Nichts wie runter vom Sofa

Donnerstag, April 28th, 2011 | Author: Peter Fleischhauer

Folgende Informationen eines Artikels aus der    "mallorcazeitung 13/2011" möchte ich meinen geschätzten Usern nicht vorenthalten.

Hier die Kleinansicht, die jeweils durch anklicken die größeren, lesbaren PDF-Ansichten öffnet.





Liebe Grüße
Dr. Peter Fleischhauer



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Alkoholmissbrauch und Wege aus der Abhängigkeit

Montag, Februar 28th, 2011 | Author: Dr. Peter Fleischhauer

 

In der Ausgabe MM7 des Mallorca-Magazins erschienen mehrere Interviews unter dem Titel
Alkoholmissbrauch und Wege aus der Abhängigkeit

Hier gibt es auch ein Interview zwischen MM und mir mit dem Thema "Viele fangen als Genusstrinker an"
Alkoholmissbrauch auf Mallorca – was sind die Hauptgründe?

Ich stelle Ihnen auf dieser Seite und auf meinen Seiten bei FACEBOOK diesen Artikel ein, der durch Anklicken vergrößert werden kann.

                                                

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